LED-Beleuchtung beim SV Endingen

18.04.2016

Während bei der Innen- und Straßenbeleuchtung schon fast standardmäßig auf LEDs gesetzt wird, fehlte es bisher an Lösungen für Großanlagen wie Sportplätze. Die Stadt Endingen geht jedoch voran: Das Erletal-Stadion erstrahlt mit der am 6. April offiziell eingeweihten LED-Flutlichtanlage in neuem Glanz und wird damit zum ökologischen Vorzeigeobjekt. Aufgrund seiner Vorbildfunktion erhält das Projekt Förderung durch den Badenova Innovationsfonds für Klima- und Wasserschutz.

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit. Ut commodo pretium nisl. Integer sit amet lectus. Nam suLEDs revolutionieren die Welt des Lichtes: Sie sind wartungsarm, energieeffizient und zugleich klimafreundlich. Dennoch sind sie auf Sportplätzen bislang nicht im Einsatz. Aufgrund der zurzeit noch niedrigen Stückzahlen in der Fertigung sind die Kosten einer solchen LED-Flutlichtanlage ohne einen Investitionszuschuss verhältnismäßig hoch. Anders als beim Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik, müssen die Lampen einer Flutlichtanlage eine deutlich größere Leistung erbringen und zudem eine gleichmäßige Beleuchtung der gesamten Spielfläche gewährleisten. „LED-Flutlichtstrahler sind bereits seit geraumer Zeit auf dem Markt, sie konnten sich jedoch noch nicht durchsetzen.“, sagt Endingens Bürgermeister Hans-Joachim Schwarz. „Hier steckt ein erhebliches Einsparungspotenzial, was wir uns zur Aufgabe gemacht haben.“

Gesagt, getan: Die bestehende Flutlichtanlage im Erletal-Stadion wurde auf eine stromsparende LED-Technik umgerüstet. Die Stadt Endingen und der ortsansässige Sportverein übernehmen mit dieser energieeffizienten Sportplatzbeleuchtung, die bislang einmalig in der Region ist, eine Vorreiterrolle. „Aufgrund des besonderen Vorbildcharakters erhielt das Projekt eine Förderung durch den Innovationsfonds für Klima- und Wasserschutz“, erzählt Badenova Vorstand Mathias Nikolay beim Pressetermin in Endingen.

Nur neuartige Konzepte, Verfahren und Techniken kommen in den Genuss der Unterstützung. „Vom aktuellen Stand muss sich das Projekt deutlich abheben ebenso nachweislich eine hohe ökologische Wirkung haben – wie es hier in Endingen der Fall ist.“, erläutert Mathias Nikolay. Die Kosten der neuen Leuchten, ohne Montage, belaufen sich auf insgesamt 22.000 Euro, wovon 50 Prozent durch die Förderung aus dem Innovationsfonds abgedeckt werden.

Für den Bürgermeister der Stadt, Hans-Joachim Schwarz, ist die neue Anlage ein wichtiger Schritt im Bereich Energieeffizienz: „Mit dem Ersetzen der alten Strahler durch zwölf hocheffizienten LED-Lampen lassen sich rund 75 Prozent der Energiekosten einsparen. Im konkreten Fall bedeutet das eine Einsparung pro Jahr von über 21.000 Kilowattstunden – das entspricht dem Jahresverbrauch von sechs Vierpersonenhaushalten und damit rund fünf Tonnen CO 2 pro Jahr.“

Die Konzeption und Planung der Anlage erfolgte durch den regionalen Anbieter INNO-EM aus Malterdingen in Kooperation mit der Energieberatung Gerbig. Installiert wurden die neuen Leuchten des LED-Lampen-Herstellers „Giga Tera“ durch den ortsansässigen Elektrofachbetrieb Ralf Bickel.

Das Pilotprojekt hat neben den enormen Einsparungspotenzialen noch weitere Vorteile, so Marko Will, Geschäftsführer des LED-Spezialisten INNO-EM: „Moderne LEDs haben mit 50.000 garantierten Betriebsstunden eine sehr lange Lebensdauer. Wartungs- und Instandhaltungskosten können dadurch auf ein Minimum reduziert werden. Zudem schont die deutlich geringere Wärmeabgabe nicht nur die Umwelt, sondern durch die bessere Lichtausbeute und höhere Energieeffizienz auch die Vereinskasse.“

Ein weiterer Vorteil der LED-Technik ist, dass sie eine geringere Infrarot-Strahlung aussendet und damit die Insekten deutlich weniger angezogen werden. Nicht zuletzt wird mit einer besseren Farbwiedergabe durch die Lampen ein tageslichtähnliches Licht erzeugt.

Mit dem Innovationsfonds für Klima- und Wasserschutz hat Badenova seit 2001 bereits 236 Pilotvorhaben aus dem Marktgebiet mit rund 23,5 Mio. Euro unterstützt. Dies löste Folgeinvestitionen von rund 98 Millionen Euro aus. Ob Privatperson, Verein, Firma oder Kommunen – praktisch jeder Kunde ist antragsberechtigt. Wichtige Kriterien bei der Vergabe der Mittel sind der Innovationsgrad des Projekts bzw. des Verfahrens, die ökologische Wirkung und der Multiplikatoreneffekt, was bedeutet, dass die Problemlösung auf weitere Einsatzmöglichkeiten übertragbar ist. Anträge sind jeweils bis zum 31.10. eines Jahres einzureichen.

Weitere Informationen zu Beratung und Antragstellung unter: www.badenova.de/innovationsfonds 

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Eva Mutschler-Oomen

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