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Die föderale Energiewende zum Nachschlagen

24.11.2016

Neue Ausgabe des AEE-Bundesländerreports zeichnet mit vielen Zahlen, Texten und Grafiken ein detailliertes Bild des Ausbaus Erneuerbarer Energien

Mit dem Klimaschutzabkommen von Paris ist eine erhebliche Reduzierung der globalen Treibhausgasemissionen völkerrechtlich festgeschrieben. Die tatsächliche Minderung des Klimagasausstoßes muss jedoch vor Ort durch den Ausbau Erneuerbarer Energien und den effizienteren Einsatz von Energie erfolgen. Die Bundesländer haben dabei eine wichtige Scharnierfunktion und können durch eigene Rahmensetzungen, Zielmarken und Anreize die Energiewende entscheidend voranbringen. Einen detaillierten Überblick über die unterschiedlichen Strategien, Stärken und Strukturen bei der föderalen Energiewende bietet die neu erschienene Ausgabe 2016/17 des regelmäßigen Bundesländerreports der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE).
Alle Länder haben sich unabhängig von Ihren Ausgangsbedingungen und der Zusammensetzung der jeweiligen Landesregierungen klar zum Klimaschutz bekannt“, stellt AEE-Geschäftsführer Philipp Vohrer fest. Trotz dieser Einigkeit beim Ziel gibt es aber hinsichtlich des Weges dahin sehr unterschiedliche Ansätze. „Diese Vielfalt ist gleichermaßen Herausforderung und Chance: Einerseits braucht es ein gewisses Maß an Koordination und Steuerung, zudem müssen grundlegende Vorhaben wie die Weiterentwicklung des Energiemarktdesigns oder die Realisierung der Netzausbauvorhaben zwischen den Ländern und dem Bund abgestimmt werden. Andererseits können die Länder durch eigene Initiativen, Förderprogramme und Gesetze auch eigene Akzente in der Energiewende setzen und so das Vorhaben insgesamt voranbringen“, ordnet Vohrer die Rolle der Länder ein. „Viele bewährte Regularien, wie das EEG oder das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz entspringen ursprünglich regionalen oder föderalen Ansätzen - und am Beispiel der inzwischen in vielen Ländern etablierten oder in Vorbereitung befindlichen Klimaschutzgesetze kann man aktuell erneut erkennen, wie die föderale Ebene als Treiber der deutschen Energiewende fungieren kann“, so Vohrer weiter.
Mit der nun in neuer Ausgabe erschienenen regelmäßigen AEE-Publikation „Bundesländer mit neuer Energie – Statusreport Föderal Erneuerbar 2016/17“ wird allen Interessierten ein aktueller Überblick über die Vielfalt der föderalen Energiewende gegeben: Mehr als 200 Seiten mit Daten und Statistiken, Infografiken und redaktionellen Texten bieten gleichermaßen umfangreiche wie auf den Punkt gebrachte Einordnungen zur Energiewende in den Bundesländern. Die derzeitigen Herausforderungen beim Umbau des Energieversorgungssystems und mögliche Ansätze zur Lösung werden in Interviews mit den für Erneuerbare Energien zuständigen Ministerinnen und Ministern, mittels Best-Practice-Beispielen und durch eine Analyse der jeweiligen Landesenergiepolitik thematisiert.
„Mit unserem Bundesländerreport wollen wir gleichermaßen informieren wie auch zum Erfahrungsaustausch zwischen den Ländern bzw. den unterschiedlichen staatlichen Ebenen anregen. Nur wenn alle gemeinsam auf die Dekarbonisierung hinarbeiten und dabei gleichzeitig genug Freiraum herrscht, dass jeder seine individuellen Stärken einbringen kann, wird die Energiewende und damit die Einhaltung der angestrebten Klimaschutzziele möglich sein“, so Vohrer abschließend.
Die Länder-Teilkapitel des Reports sowie alle Daten und Statistiken zur Energiewende auf Länderebene finden Sie auch online auf www.foederal-erneuerbar.de.

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Eva Mutschler-Oomen

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